Seit einer geraumen Zeit verwende ich privat zur täglichen Arbeit nur noch Linux. Das hat einige Gründe, zwei der wichtigsten sind jedoch die höhere Konfigurierbarkeit und dass es nicht kommerziell ist.
Ich habe prinzipiell nichts gegen kommerzielle Software, immerhin will ich mit selbstgeschriebener Software später mal mein Leben bestreiten. Jedoch muss es eine Softwarefirma auch nicht übertreiben.
Was mich immer wieder schmunzeln lässt, ist dass viele kommerziell sehr teuren Techniken auch mittels OpenSource-Software ohne wirklichen Mehraufwand möglich sind. Teilweise sogar mit mehr Möglichkeiten für den Anwender.
Als kleines Beispiel nenne ich das Verschlüsselungsprogramm PGP (GPG). Dieses Programm besitzt einen weit höheren Funktionsumfang wie z.B. T-Online-SecureMail oder S/MIME-Zertifikate und PGP ist absolut kostenlos. Der einzige wirkliche Nachteil ist nur, dass man bei den kommerziellen Anbietern dem jeweiligen Unternehmen blind vertraut und somit jeder der seinen Schlüssel von diesem Unternehmen bekommt dem Gespächspartner auch vertrauenswürdig ist. Bei PGP macht sich jeder seinen Schlüssel selbst. Daher ist ein natürlicher Kontakt zum Schlüsselaustausch nötig. Dieser Austausch kann jedoch auch über "Ecken" geschehen und das ist deshalb verschmerzbar. Und ein persönlicher Kontakt ist immernoch sicherer als eine CA (Certification Agency) die ich nicht kenne.
Dies nur als ein Beispiel für ein gutes OpenSource-Software-Produkt. Viele weitere könnte ich hier aufzählen, wäre aber nicht sinnvoll. Aber auch Mozilla (auf ihm beruhen Netscape 6 und 7) ist noch ein sehr herausragendes Stück Software, denn dieser Browser zeigt Seiten die nach dem W3C-Standard (der offizielle HTML-Standard) entwickelt sind zu annähernd 100% korrekt an. Was man von allen anderen auf dem Markt befindlichen Browsern nicht behaupten kann.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Falschinformationen rund um Linux, OpenSource und Freie Software verbreitet werden. Hunderte Softwarefirmen sehen sich in ihrer Existenz bedroht und rebellieren, ohne wirklich das Prinzip dahinter verstanden zu haben.
Insbesondere der Software-Gigant Microsoft macht immer wieder Schlagzeilen damit, wie unsicher und rechtlich umstritten Freie Software sei. Dabei ist das Prinzip doch recht einfach.
Nachfolgend einige Artikel, die ich im Netz gefunden habe und die relativ verständlich erklären, worum es geht.
Ich habe auf dieser Seite drei Artikel zum Thema Linux, zum einen einen Einblick wie Linux bei mir auf dem Desktop aussieht und zum anderen einen Erfahrungsbericht über die Linux-Installation auf meinen Notebooks, einem IPC TopNote 5033 sowie dem neuen Acer TravelMate 800LCi.
Weitere Infos zum Betreiben von Linux auf einem Laptop findet man unter
Hier gibt es viele E-Mail-Adressen
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