Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert. Um den überwiegend internationalen Besuchern meiner Seite gerecht zu werden, habe ich die Seite neu und auf englisch verfasst: Neue TM800-Seite.
Nachdem der alte TopNote 5033 für die tägliche Arbeit mit modernen Programmen sehr träge geworden ist, hab ich mir einen würdigen Nachfolger gesucht und (wie es aussieht) gefunden.
Nach langer Recherche war ich mir sicher, es soll ein Centrino-Gerät sein, denn diese sind sehr leicht und der Akku hält lange.
Dieser Erfahrungsbericht beinhaltet zusätzlich auch einige Mini-HOW-TOs, die ich vielleicht auch irgendwann in separate Dateien auslagen möchte. Ich finde es aber auch richtig, dass alles was man für die komfortable Nutzung dieses Notebooks unter Linux benötigt hier drin steht.
Letzte Änderung: 07. Jan. 2011
Sektionen dieser Seite:
Das Gerät beinhaltet folgende Komponenten:
| CPU: | Intel Pentium-M 1300 MHz |
| Arbeitsspeicher: | 512 MB DDR-RAM |
| Grafikspeicher: | 64 MB |
| Grafikkarte: | ATI Radeon 9000 Mobility |
| Festplatte: | 40 GB |
| optisches Laufwerk: | DVD/CD-RW-Kombi (6x bzw. 24x/10x/24x) im MediaBay (kann auch einen Zweit-Akku aufnehmen) |
| Soundkarte: | Intel AC'97 |
| PCMCIA: | Standard (i82365) |
| Netzwerkkarte: | Broadcom Corporation BCM4401 100Base-T |
| eingebautes W-LAN: | Intel Corp. PRO/Wireless LAN 2100 3B Mini PCI Adapter |
| 56K-Modem: | Intel Corp. 82801DB AC'97 Modem Controller |
| Anschlüsse: | Parallel (Standard), VGA-Out, FastInfraRed (F-IR), USB (4x USB2.0 / EHCI), FireWire (iLink/IEEE1394), S-Video |
| Power-Management: | Das Gerät unterstützt nur ACPI, wie heute eigentlich üblich. |
Die Ausgabe von lspci ist folgende:
aragorn root # lspci 00:00.0 Host bridge: Intel Corp. 82855PM Processor to I/O Controller (rev 03) 00:01.0 PCI bridge: Intel Corp. 82855PM Processor to AGP Controller (rev 03) 00:1d.0 USB Controller: Intel Corp. 82801DB USB (Hub #1) (rev 03) 00:1d.1 USB Controller: Intel Corp. 82801DB USB (Hub #2) (rev 03) 00:1d.2 USB Controller: Intel Corp. 82801DB USB (Hub #3) (rev 03) 00:1d.7 USB Controller: Intel Corp. 82801DB USB2 (rev 03) 00:1e.0 PCI bridge: Intel Corp. 82801BAM/CAM PCI Bridge (rev 83) 00:1f.0 ISA bridge: Intel Corp. 82801DBM LPC Interface Controller (rev 03) 00:1f.1 IDE interface: Intel Corp. 82801DBM Ultra ATA Storage Controller (rev 03) 00:1f.3 SMBus: Intel Corp. 82801DB/DBM SMBus Controller (rev 03) 00:1f.5 Multimedia audio controller: Intel Corp. 82801DB AC'97 Audio Controller (rev 03) 00:1f.6 Modem: Intel Corp. 82801DB AC'97 Modem Controller (rev 03) 01:00.0 VGA compatible controller: ATI Technologies Inc Radeon R250 Lf [Radeon Mobility 9000 M9] (rev 01) 02:02.0 Ethernet controller: Broadcom Corporation BCM4401 100Base-T (rev 01) 02:04.0 Network controller: Intel Corp. PRO/Wireless LAN 2100 3B Mini PCI Adapter (rev 04) 02:06.0 CardBus bridge: O2 Micro, Inc.: Unknown device 7114 (rev 20) 02:06.1 CardBus bridge: O2 Micro, Inc.: Unknown device 7114 (rev 20) 02:06.2 System peripheral: O2 Micro, Inc.: Unknown device 7110 02:07.0 FireWire (IEEE 1394): Texas Instruments TSB43AB21 IEEE-1394a-2000 Controller (PHY/Link)
Nachfolgende die wichtigsten Kernel-Optionen und XFree-Einstellungen, die man zum Betrieb des Notebooks aktivieren sollte.
| CPU: | Der Pentium-M-Prozessor ist weder ein P3 noch ein P4 und damit kann der GCC keine optimalen Einstellungen für -march= und -mcpu= bieten. Daher verwende ich zur Zeit -march=pentium3, da der Prozessor zumindest voll abwärtskompatibel ist. Mein System funktioniert und daher gehe ich davon aus dass das korrekt ist. Die Zusatzoption für SSE2, dasder Prozessor auch kann, habe ich zur Zeit nicht aktiviert, da der GCC damit anscheinend bei anderen instabilen Code erzeugt hat. |
| ACPI: | Die Situation rund um das Powermanagement hat sich nun endlich grundlegend zum positiven verändert. Der bisherige ACPI-Patch ist nun in den offiziellen Kernel eingeflossen und muss nicht mehr von Hand eingespielt werden. Dadurch wird bei meinem Gerät das ACPI vollständig unterstützt, es sind keine weiteren Besonderheiten zu beachten. Ausser natürlich das Aktivieren der entsprechden Optionen im Kernel. ;-) Die Konfigurationsdatei .config kann weiterhin hier heruntergeladen werden. Allerdings sollte man diese nicht einfach kopieren, da ich nicht jede Version neu bereitstellen werde, sondern man kann (nach dem hineinkopieren der .config) mit make oldconfig die Optionen importieren lassen. Bei neuen oder unklaren Optionen wird dann nachgefragt. Die aktuelle Konfiguration bezieht sich auf den unveränderten Kernel 2.4.23-rc2, sollte aber ohne Änderung auch auf 2.4.23 final angewandt werden können. Achtung: Ich verwende devfs, das bringt Ordnung in das Chaos unter /dev/. Meines Wissens haben nur Gentoo und Rock-Linux von Haus aus den nötigen devfsd installiert, alle anderen Distributionen werden ohne manuelles Installieren dieses Daemon nicht booten! Jede Distri sollte aber ein Paket namens devfsd anbieten. Zum Thema ACPI auf dem Acer TM800 erreichte mich kürzlich diese Mail. Ich kann das leider nicht selbst nachvollziehen, da ich nur eines dieser Geräte habe, aber ich möchte es erwähnen, falls andere auch das Problem haben. Ich habe letzte Woche auf 7 AcerTM800 SuSE 8.2 installiert. Als Kernel habe ich deinen Laptop-Kernel verwendet. (2.4.21 final mit rc8-laptop + bootsplash Patch) Anscheinend gibt es leichte Unterschiede bei den TM800. (Wir haben die Lci(b) inkl. Bluetooth gekauft) 2 Geraete booteten ohne Probleme mit dem Laptop-Kernel. Die 5 anderen blieben beim hwclock-Aufruf in den Init-Scripten stehen und brachten zusaetzl. ACPI-Errors an verschiedenen Stellen. (Mehrmals No installed handler for fixed event [00000002]) Fuer den hwclock-Haenger habe ich eine Loesung gefunden: Einfach hwclock mit --directisa aufrufen und die Laptops booten. Es bleiben zwar die ACPI-Errors, die scheinen aber nicht weiter zu stoeren. Das Problem scheint im aktuellen ACPI-Patch zu liegen. Mit dem ein wenig aelteren ACPI-Patch der SuSE8.2 treten die Probleme nicht auf. |
| SpeedStep: | Der Pentium-M unterstützt genau wie seine "Vorgänger" mobile P3 und mobile P4 die Intel SpeedStep-Technologie. Im Gegensatz zu den besagten, kann der Pentium-M aber 5 Stufen und nicht nur zwei. Für die Verwendung des SpeedStep gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder über ACPI (/proc/acpi/processor/CPU0/performance) oder über CPUfreq, was im 2.6er Kernel zu finden ist und auf dem 2.4er einem Patch benötigt. Ich verwende bisher den Zugang über ACPI im Kernel 2.4, jedoch ist der Zugang über ACPI im Kernel 2.6 nicht mehr vorgesehen und wird zur Zeit (2.6.0) auch nicht richtig unterstützt. Der Gewinn an Betriebsdauer beim heruntertakten des Prozessors kann sich durchaus sehen lassen, daher würde ich jedem empfehlen, diese Funktion auch zu benutzen. Ausserdem läuft der Lüfter viel, viel weniger wenn man den Prozessor heruntertaktet. Eigentich läuft der Lüfter nur wenn der Prozessor auf Vollast läuft und daher (bei mir) wieder hochgeschaltet wird. Der Linux-Kernel bietet von Haus aus keine Unterstützung für das automatische Umschalten der Geschwindigkeiten, lediglich den Zugang für Steuerungsprogramme. Wie gesagt verwende ich den Zugang über ACPI, was eigentlich nicht mehr zeitgemäss ist. Jedenfalls habe ich kein Programm gefunden, das abhängig von der CPU-Last die Geschwindigkeit des Prozessors regelt und mit mehr als 2 Stufen klar kommt. Alles was ich gefunden habe war cpufreqd, der aber nicht abhängig von der Auslastung sondern nur von anderen Rahmenbedingungen regelt, also z.B. Netzstrom, Akku-Kapazität, etc. und das andere war ein speedstep-daemon, der genau das tat was ich wollte, dafür aber nur 2 Stufen unterstützt hat. Daraufhin habe ich beschlossen, selbst ein solches Programm zu schreiben, in meiner aktuellen Lieblingsprogrammiersprache Python. ;-) Download hier: speedstep.py Version 0.1, Lizenz: GPL Eigentlich bin ich grade dabei, das Programm so neu zu schreiben, dass es sowohl mit ACPI als auch mit CPUfreq umgehen kann, aber irgendwie fehlt mr noch das nötige Wissen über CPUfreq, sodass ich nicht weiss wie lange das noch dauert. Die Funktionsweise meines Programmes ist relativ simpel, es schau in /proc/stat nach der Auslastung der CPU (wie man das berechnet weiss ich nicht, ich hab's aus den anderen speedstep-daemon kopiert ;)) und schaltet bei >70% eine Stufe hoch und bei <20% eine Stufe runter. Die Lastprüfung efolgt einmal in der Sekunde. |
| AGP/Grafikkarte: | Mit dem neuen 2.4.23er und 2.6.0er Kernel habe ich endlich einen funktionierenden radeon-Frambuffer. Der Framebuffer wird ohne weiteres verwendet. Allerdings hat der Framebuffer im stabilen 2.6.0-Kernel noch einen Fehler in der Hardware-Initialisierung. Der benötigte Patch ist bereits im Kernel 2.6.x-mm enthalten und kann auch als einzelner Patch heruntergeladen werden: radeon-line-length-fix.patch. Ich verwende momentan gar keine Boot-Parameter für den Framebuffer, der radeon-Treiber prüft beim booten die Auflösung des Dispays und schaltet in die 1400x1050-Auflösung. Zum Betrieb von XFree verwende ich den enthaltenen radeon-Treiber. Dieser kann die für dieses Notebook optimale Auflösung von 1400x1050 Pixeln. Die Hardwarebeschleunigung funktioniert mit dem neuen Patch, allerdings gibt es Probleme mit dem Software-Suspend. Momentan habe ich die Hardwarebeschleunigung deaktiviert, kann sie aber jederzeit mit einem Neustart von X wieder einschalten. TV-out: Nach einigen Wochen der Enttäuschung geht jetzt endlich der TV-Ausgang! Und zwar habe ich im Netz die Seite http://www.guilds.net/machines/600m/ gefunden, die das Vorgehen auf einem DELL mit derselben Grafikkarte beschreibt. Allerdings bekomme ich ein stark wackelndes Bild, das Bild hüpft immer eine Pixelreihe hoch und runter, das Problem habe ich nicht gelöst bekommen. |
| Netzwerkkarte: | Seit Kernel 2.4.23 ist ein funktionierender Broadcom-Treiber im Kernel 2.4 eingeflossen, seit IIRC 2.6.0-test10 ist dieser auch im Kernel 2.6 integriert. Für ältere Kernel braucht man einen Patch, hier findet man was dazu. |
| Wireless-LAN: | Der W-Lan-Chip ist der fest zum Centrino-Paket gehörende Intel Corp. PRO/Wireless LAN 2100 3B Mini PCI Adapter, für die es noch keinerlei Linux-Treiber gibt. Die MiniPCI-Karte wird nur von lspci erkannt, der Kernel ignoriert sie. Anmerkung: Als Antwort auf den DriverLoader (s.u.) ist nun auch das NDIS-Wrapper-Projekt (http://ndiswrapper.sf.net/) soweit, den Centrino-Treiber zu unterstützen. Die Version 0.3 vom 16. 12. 2003 konnte ich erfolgreich damit betreiben. Der NDIS-Wrapper verfolgt dasselbe Ziel, nämlich einen für Windows kompilierten Netzwerkkartentreiber unter Linux anzusteuern. Im Gegensatz zum DriverLoader steht der NDIS-Wrapper aber unter der GPL und ist damit frei verwendbar und selbstverständlich auch kostenlos. Auch wenn dieses Projekt keinen Ersatz für einen nativen Linuxtreiber darstellt, kann dieses Produkt doch mit weniger Sorge verwendet werden, solange der "richtige" Treiber noch nicht veröffentlicht ist. Nochmal Anmerkung: Ich bekomme immer wieder Mails die mich auf den (kommerziellen) DriverLoader von Linuxant hinweisen und ihn als einen enormen Fortschritt auffassen. Ich persönlich finde diesen DriverLoader sehr bedenklich und werde ihn unter keinen Umständen einsetzen, geschweige denn weiterempfehlen. Meine Meinung dazu habe ich schon allen per Mail geschrieben, die mich darauf hingewiesen haben: Grund warum mich diese Meldung nicht freut: Linuxant versucht die Hersteller dazu zu überreden, Linux-Treiber auf ihre Art zu produzieren, das bedeutet es ist gut möglich dass eine Firma nun anstatt richtige Linux-Treiber zu produzieren nur noch diese emulierten Treiber anbietet. Es geht hier AFAIK vorrangig um Netzwerkkarten und Modems und so weiter. Leider ist das Netzwerk das absolute Spezialgebiet von Linux und es wäre sehr traurig wenn plötzlich die Netzwerktreiber das gröte Sicherheitsloch im System wären. Ausserdem wird das ganze nicht sehr stabil. Ich habe auch schon von anderen gehört dass der Treiber nicht die volle Geschwindigkeit erreicht. Soviel dazu, die 50 Euro für eine zusätzliche PCMCIA-WLan-Karte sind besser angelegt als jeder Cent für diesen Driverloader. Zudem ist das auch die gleiche Firma, die gerade ihren eigenen Modem-Treiber für die in vielen Laptops eingebauten WinModems auf eine kostenpflichtige Lizenz umgestellt haben, sodass ich ein legal gekauftes Gerät nun erst nach Lizenz-Zahlungen benutzen kann. Eine absolute Schweinerei die ich nicht unterstützen will. Auch nicht indem ich den Driverloader runterlade und damit bestätige dass ich Interesse an dieser Technik habe. Habe ich nämlich nicht. |
| 56K-Modem: | Der Vollständigkeit halber habe ich auch einmal versucht, das 56K-Modem zum Laufen zu bringen, auch wenn ich das eigentlich nicht brauche. Mein Test beschränkte sich auf das Anwählen einer Telefonnummer, das hat geklappt mit dem slmodem-Treiber von ftp://ftp.smlink.com/linux/unsupported/. Dieser Binärtreiber emuliert ein ganz normales serielles Modem und macht in dieser Hinsicht auch keine Probleme. Aber als ich dann doch einmal eine Weile nur einen analogen Anschluss hatte, dachte ich mir, ich könnte ja mein Modem dazu nutzen ins Netz zu kommen und habe es mittels kppp und pppd ausprobiert. Ich verwende T-Online als ISP und wusste sämtliche Zugangsdaten. Das Modem hat gewählt und dann nach ca. 1 Minute abgebrochen mit einer Begründung wie "Das Modem kann kein PPP" oder so ähnlich. Shit happens, ohne Netz auch keine Nachforschungen. Wenn also jemand einen heissen Tipp für mich hat, wäre ich sehr dankbar. Bei Bedarf kann ich auch genauere Fehlermeldungen reproduzieren. Das Problem kann zum einen am Treiber liegen, zum anderen kann es auch ein typischer Anfängerfehler sein, denn ich habe noch niemals mit Linux eine PPP-Verbindung aufgebaut. |
| Soundkarte: | Auf anraten eines Bekannten habe ich sofort ALSA installiert, da man damit viele moderne Sound-Chips besser steuern kann. Ich verwende daher ALSA und dort den Treiber intel8x0. Soweit ich das beurteilen kann, funktioniert damit der Sound einwandfrei. |
| PCMCIA: | Der normale i82365-Treiber funktioniert mit diesem PCMCIA-Bus. Ich verwende momentan das Zusatzpaket pcmcia-cs, da ich meine WLan-Karte sonst nicht benutzen kann. Dafür muss man PCMCIA support (Kategorie General Setup --> PCMCIA/CardBus support) komplett deaktivieren im Kernel. Die Modulfähiglkeit muss natürlich eingeschaltet sein, dann sollte man noch Wireless LAN (Non-hamradio) aktivieren um eine WLan-PCMCIA-Karte nutzen können. Benötigt werden letzendlich die Module pcmcia_core, i82365 sowie ds. |
| USB: | Der USB2.0-Controller ist ein EHCI-konformes Gerät. Ich habe keine USB2.0-Geräte. :-( Zum Betrieb von USB1.1-Geräten muss man aber zusätzlich zum EHCI noch den UHCI-Controller aktivieren. |
| CD-Brenner: | Der Durchbruch ist geschafft, mein CD-Brenner läuft jetzt als IDE-ATAPI-Brenner ohne SCSI Emulation! ;-) Unter Kernel 2.4 muss (AFAIK) allerdings weiterhin ide-scsi benutzt werden. Dazu muss man im Kernel in der Rubrik ATA/IDE/MFM/RLL support ---> IDE, ATA and ATAPI Block devices die Option Include IDE/ATAPI CDROM support ausschalten und dafür die Option SCSI emulation support aktivieren. Zusätzlich muss man in der Sektion SCSI support die Optionen SCSI CD-ROM support sowie SCSI generic support einschalten. Nach dem booten hatte ich damit plötzlich 7 Brenner. :-) Dieses Problem liegt an der Option SCSI support ---> Probe all LUNs on each SCSI device, diese darf nicht eingeschaltet sein. |
| Infrarot: | Ich habe vor Kurzem eine Mail von Rolf Lüttecke erhalten, der schreibt dass es bei ihm nach einigen Tricksereien funktioniert. Auf seiner Seite kan man das nachlesen. Mein Handy wurde erkannt, ich konnte mein Telefonbuch auf den Rechner sichern. Aber eigentlich habe ich keien wirkliche Aufgabe für das IrDA. |
| Touchpad: | Das Touchpad bietet eine "Kreuztaste", die die Navigation in vier Richtungen erlaubt. Über cat /dev/mouse schicken diese Tasten jedoch keine verwertbaren Informationen. Es gibt aber den synaptics-Treiber für XFree 4.x, der alle Funktionen des Touchpads steuert. Dieser Treiber ist auf tuxmobil.org zu finden. Einfach die Datei synaptics_drv.o in das XFree-Modulverzeichnis (/usr/X11R6/lib/modules/drivers) kopieren und in die XF86Config folgenden Abschnitt eintragen: Section "InputDevice"
Identifier "Mouse0"
Driver "synaptics"
Option "Device" "/dev/misc/psaux"
Option "ZAxisMapping" "4 5"
Option "XAxisMapping" "6 7"
Option "Edges" "1900 5400 1800 3900"
Option "Finger" "25 30"
Option "MaxTapTime" "150"
Option "MaxTapMove" "220"
Option "VertScrollDelta" "100"
Option "MinSpeed" "0.05"
Option "MaxSpeed" "0.15"
Option "AccelFactor" "0.0005"
Option "SHMConfig" "on"
Option "UpDownScrolling" "on"
Option "Protocol" "auto-dev"
Option "CorePointer" ""
Option "Buttons" "7"
EndSection
Damit unterstützt der Treiber auch die Funktion zu scrollen, wenn man den Finger am rechten/unteren Rand des Touchpads am Rand entlang bewegt.Den für Linux sehr wichtigen Klick mit der mittleren Maustaste erreicht man indem man mit zwei Fingern gleichzeitig auf das Touchpad tippt. Das ist eigentlich sehr komfortabel und ich kann gut damit leben. |
| externe Maus: | Ich habe mir sofort eine externe USB-Maus gekauft, die ich als Ersatz für das Touchpad verwende, wenn das Notebook stationär betrieben wird. Die Maus benötigt im Kernel die Optionen (USB wie oben beschrieben vorausgesetzt) USB Human Interface Device (full HID) support sowie HID input layer support. Zusätzlich muss unter Input core support die Option Mouse support aktiviert werden. Wenn man von diesem Kernel bootet sollte die Maus bei Einstecken sofort erkannt werden. Bei der optischen sieht man es daran dass das Licht angeht. Um unter XFree die externe Maus verwenden zu können, braucht man folgende Sektion in der XF86Config: Section "InputDevice"
Identifier "Mouse0"
Driver "mouse"
Option "Protocol" "ImPS/2"
Option "Emulate3Buttons"
Option "ZAxisMapping" "4 5"
Option "Device" "/dev/input/mice"
Option "Buttons" "5"
EndSection
Nun hat man eine Mouse0 sowie eine Mouse1. Damit man beide Geräte gleichzeitig verwenden kann, ist folgendes in der Section ServerLayout nötig: InputDevice "Mouse0" "SendCoreEvents"
InputDevice "Mouse1" "CorePointer"
Damit kann man mit beiden Geräten den Mauszeiger bewegen, die optische Maus kann auch im Betrieb eingesteckt werden und funktioniert sofort. Tipp: Mit der Kombination Fn + F7 kann man das Touchpad abschalten. Das funktioniert BIOS-gesteuert und damit auch unter Linux. Dann kommt man nicht mehr während dem Tippen auf das Touchpad. |
| Mauszeiger: | Unter XFree 4.3 gibt es das nette Feature des transparenten Mauszeigers. Ich finde durch den Schatten und die andere Farbe sieht man den deutlich besser als den normalen schwarzen. Um diesen zu aktivieren muss man lediglich eine Datei .Xdefaults im Home-Verzeichnis des jeweiligen Benutzers anlegen (oder bearbeiten) sodass sie die ZeilenXcursor.size: 16 Xcursor.theme: redglassenthält. Dann wird der Mauszeiger etwas größer und rot mit Schatten und Transparenz dargestellt. Sieht einfach edel aus. ;-) |
| Software Suspend | Wie oben schon erwähnt, benutze ich auch Software-Suspend. Also ein Suspend-To-Disk-Modus vom Betriebssystem. Damit wird der Status des Systems und aller Programme "eingefroren" und der Inhalt des Arbeitsspeichers auf die Festplatte geschrieben. Beim Resume werden dann diese Daten wiederhergestelt. Unter Windows heißt diese Funktion "Ruhemodus" bzw. "Hibernation". Voraussetzung ist der oben genannte Kernel-Patch. Als erstes muss man dem Kernel miteilen wo er die Daten des Arbeitsspeichers sichern darf ohne was kaputt zu machen. Das ist in der Regel die Swap-Partition. Also fügt man der Kernel-Boot-Zeile den Parameter resume=/dev/hda1 (entsprechend ändern!) an. Bevor man die Funktion verwenden kann, muss man einmal neu booten. Danach kann man mit dem suspend.sh-Script (zu finden auf der Swsusp-Projektseite) das hibernate-Script installieren lassen. Daraufhin kann man schon (als root) den Befehl hibernate ausführen und der Computer fährt in den Suspend-To-Disk-Mode. Wahrscheinlich wird es diverse Probelem geben, bei mir war z.B. das USB nach dem Resume nicht mehr benutzbar. Das habe ich dadurch gelöst, dass ich usb komplett als Modul kompiliert habe und diese Module lasse ich vor dem suspend entfernen und lade sie danach wieder hinein. Der ganze Suspend-Vorgang wird bei mir vom ACPI-Daemon (acpid) gesteuert, sodass ich über die Kombination Fn + F4 in den Suspend-Mode gehen kann. Wie oben beschrieben gibt es Probleme mit der Interaktion von Grafikbeschleunigung und Software-Suspend. Ich brauche die Hardwarebeschleunigung nicht oft und deshalb ist es mir nicht so wichtig. Ich kann sie jederzeit aktivieren und muss sie halt vor dem Suspend wieder deaktivieren. Anmerkung: Seit einiger Zeit funktioniert bei mir Software-Suspend nicht mehr, wohl weil ich zu viel im System rumgepfuscht habe. :-) |
| Multimedia-Tasten | Von vorneherein funktionieren die Tasten zur Lautstärkeregelung nicht unter Linux. Doch auch diese kann man zum Laufen bringen. Dazu braucht man zunächst die Keycodes der Tasten. Für das TM800 sind diese: Lauter (Fn + Pfeil hoch): 176 Leiser (Fn + Pfeil runter): 174 Stummschaltung (Fn + F8): 160 Diese Keycodes muss man mittels xmodmap einer Aktion zuordnen. Dafür gibt es unter XFree vordefinierte Bezeichner. Zuerst exportiert man die aktuelle Tabelle mit xmodmap -pke und leitet die Ausgabe idealerweise in eine Datei um. (xmodmap -pke > new.map) In dieser Tabelle setzt man nun die entsprechenden Aktionen. Die wichtigen Zeilen sind: keycode 160 = XF86AudioMute keycode 174 = XF86AudioLowerVolume keycode 176 = XF86AudioRaiseVolume Mit xmodmap new.map werden die neuen Zuordnungen aktiviert. Diesen Aufruf kann man natürlich auch automatisch machen, beispielsweise über die Datei ~/.xsession. Damit sind die Tasten mit den XFree-Aktionen verbunden. Jetzt ist es Sache des Window-Managers, darauf zu reagieren. Am Beispiel IceWM geh das über die Datei ~/.icewm/keys, in der folgende Zeilen stehen: key "XF86AudioLowerVolume" setmixer vol -3 key "XF86AudioRaiseVolume" setmixer vol +3 key "XF86AudioMute" /home/bernd/bin/audio_muteDiese kann man natürlich mit eigenen Befehlen belegen. Bei mir ist es eben setmixer. Für XF86AudioMute habe ich mir ein separates Script geschrieben, das abwechselnd die Lautstärke auf 0 setzt und wieder auf den vorigen Wert. Es ist nur ein kurzer Hack und sieht bei mir so aus: if [ "`setmixer -V|grep -e '^[ ]*vol'|awk '{print $3;}'`" == "0,0" ];
then if [ -f /tmp/mixer_prev_val ];
then
setmixer vol `cat /tmp/mixer_prev_val`;
else
setmixer vol 50;
fi
else
echo "`setmixer -V|grep -e '^[ ]*vol'|awk '{print $3;}'`" > /tmp/mixer_prev_val;
setmixer vol 0,0;
fi;
Die zusätzlichen Tasten für eMail, Browser, WLan und Bluetooth sowie die zwei frei programmierbaren Tasten gehen noch nicht. Allerdings habe ich es mit dem acertm-Modul erreicht das die Mail-LED einschaltbar ist. Leider kann das Modul nur diese eine Funktion steuern. Vielleicht gibt es da bald ein Update. |
| AutoFS | Gehört zwar nicht zum Notebook selbst, aber ich beschreibe noch kurz wie man das Mountverhalten der Laufwerke automatisieren kann. Soweit ich weiß kann z.B. KDE dies selbst, aber mit autofs geht dies auch auf der Konsole und in allen Programmen. Bisher stand an dieser Stelle eine Anleitung zu supermount, das ich allerdings nicht mehr verwende. Grund ist ganz einfach: autofs kann auch Netzlaufwerke mounten, wie Samba oder NFS, das kann supermount nicht. Zudem ist für supermount ein zusätzlicher Kernel-Patch notwendig, die Unterstützung für autofs ist bereits als Kernel automounter support fest integriert. Leduglich die Installation des automounter Programms ist noch notwendig. Dafüf sollte jede Distribution ein passendes Paket anbieten. Die Konfiguration ist etwas gewöhnungsbedürftig. ;-) Die Distribution sollte ein paar Beispieldateien unter /etc/autofs/ anlegen, normal auto.master und auto.misc. Meine auto.master sieht so aus: /misc /etc/autofs/auto.miscDas macht auto.misc zuständig für /misc. Meine auto.misc sieht so aus: cd -fstype=iso9660,ro :/dev/cdrom usb -fstype=vfat,users,sync,umask=0000,dmask=0000,fmask=0111 :/dev/sda1 frodo-fileserver -fstype=nfs,rw,users frodo:/fileserver bilbo-fileserver -fstype=nfs,rw,users bilbo:/fileserver bilbo-www -fstype=nfs,rw,users bilbo:/home/httpd/htdocsDas mountet CD-ROM, USB-Stick und drei Netzwerk-Dateisysteme in das Verzeichnis /misc. Dort wird jeweils das erste Feld jeder Zeile als Verzeichnis angelegt und das Verzeichnis an dritter Stelle mit den Optionen an zweiter Stelle gemountet. Zu Bemerken wäre noch, dass die Verzeichnisse erst angelegt werden, wenn diese gemountet sind. Das werden diese allerdings erst beim ersten Zugriff. Ein Teufelskreis. ;-) Es bietet sich an, Symlinks auf diese Verzeichnisse zu setzen. Zum Beispiel habe ich symlinks von /mnt/cdrom auf /misc/cd gesetzt. Nun kann ich per Tab-Completion auf die Verzeichnisse zugreifen. |
Andere Erfahrungsberichte zum Thema Linux auf mobilen Computern gibt es bei folgenden Seiten:
Diese Seite werde ich erweitern, wenn ich neue Erkenntnisse habe.
Wer einen Fehler findet oder irgendwelche Kommentare oder Fragen hat, darf sich gerne melden: mail@bernd-wurst.de.
Hier gibt es viele E-Mail-Adressen
Das Online-Reisebüro Ab-in-den-Urlaub.de hat für Sie die schönsten Fernreiseziele ermittelt. Lassen Sie sich von den güstigen Angeboten für Ihre nächste Reise inspirieren!
Mehr Reiseinformationen und Urlaubsangebote finden Sie unter www.ab-in-den-urlaub.de.